Nationaler Volksgeist

Die Nächte Lektüre/ Musik Dichter/ Komponist Künstler

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Aufgaben

Die teutschen Volksbücher, Einleitung     (Excerpts) (E) Joseph Görres
Der Spinnerin Lied  (G)
Siehe auch Gretchens Stube (JWvG, Faust I)
Brentano

 

mrsbrits.jpg (49675 bytes) Legenden der katholischen Kirche, Lieder und Sagen aus dem höfischen Mittelalter, so wie Geschichten und Märchen aus dem Volk lieferten den Romantikern manches Gedankengut, auch wenn diese vieles davon mißverstanden oder auch falsch interpretierten. somfristp.jpg (67841 bytes)
Rittersaal
  in der Meersburg am Bodensee
älteste Burg Deutschlands
Foto copyright 1999 Whisnant
St. Paul im Lavantthal
heute ein Dorf in Kärnten, das das Benediktinerkloster aus dem späten 11ten Jahrhundert umgibt
>>Nachdem wir das alles auf diese Weise erwogen, wird der Gedanken einer Volksliteratur uns keineswegs mehr so nichtig und in sich selbst verwerflich scheinen, als es so geradehin auf ersten Blick den Anschein gewann.   Nachdem wir einen inwendigen Geist in allen Ständen wohnend und gleich einem schlackenlosen Metalkönig durch alle Verunreinigung von Zeit und Gelegenheit durchblickend anerkannt, wird auch die Idee näher uns befreundet, daß im allgemeinen Gedankenkreise die untersten Regionen auch etwas gelten und bedeuten möchten und daß der große Literaturstaat sein Haus der Gemeinen habe, in dem die Nation sich selbst unmittelbar repräsentiere. . . . Stammbuch der Babenberger

babnbrgrstammbklstrnb.jpg (86429 bytes)

So aber ist es wirklich mit den Büchern, die wir im Auge haben, beschaffen: so weit teutsche Zungen reden, sind sie überall vom Volke geehrt und geliebt; von der Jugend werden sie verschlungen, vom Alter noch mit Freude der Rück- erinnerung belächelt, kein Stand ist von ihrer Einwirkung ausgeschlossen, während sie bei den untern die einzige Geistesnahung auf Lebenszeit ausmachen, greifen sie in die höheren wenigstens durch die Jugend ein, in der überhaupt aller Standesunterschied sich mehr ausgleicht und die in ihnen oft für ihre ganze künftige Existenz den äußeren Anstoß findet und den Enthusiasmus ihres Lebens saugt.<<
J. Görres, Volksbücher, dte Lit., 9/I, 122/23