Universalpoesie  

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Aufgaben

Kritik an der Aufklärung (E)

August Wilhelm Schlegel

DahlMorgan nach einer Sturmnacht

Ehre

A. W. Schlegel
: Die Ehre, diese uns wenigstens in Überresten angestammte große Idee aus dem Mittelalter . . . , indem sie die ritterliche Tapferkeit und Liebe bildete, ist von den Aufklärern besonders schnöde . . . behandelt worden . . . .  Die Ehre ist gleichsam eine romantische Sittlichkeit; . . . Die dte Lit. in Text und Darstellung, Bd 8/I,  35.

 

Schlegel schrieb weiter: was die Poesie anbetrifft, so habe ich schon öfter geäußert, das ich  das meiste, was die Deutschen in der letzten Periode [Empfindsamkeit? Sturm und Drang? Klassik? Aufklärung?] verehrt haben, für durchaus null halte. [Hier wirft er Wieland, Kleist, Geßner, Klopstock und Bürger quasi in den selben Topf hinein, rettet aber Klopstock und Bürger teils wieder daraus.]  Ebenda, 55. [Fettdruck vom Prof.]   Lesen Sie jetzt, was Schlegel über Goethe zu sagen hatte! Seite 55, zwölf Zeilen von unten!  >>Goethe bleibt aber doch der . . . . .<<

Heidelberg

Lange lieb ich dich schon, möchte dich, mir zur Lust,
Mutter nennen, und dir schenken ein kunstlos Lied,
Du, der Vaterlandsstädte                                       
                          Ländlichschönste, so viel ich sah.
      -Friedrich Hölderlin    
                                                                                   
 
Friedrich der Große hatte das Französische --die Philosophen, die Literatur, die Sprache, die Architektur, den Gartenbau-- bevorzugt.  Er ließ Sanssouci bauen und lud Voltaire zu Gesprächen ein.   Deutsche Romantiker suchten andererseits im deutschen Mittelalter nach ihrem Halt.  Altheidelberg wurde eine ihrer Lieblingsstädte, Tübingen und Göttingen andere.

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<Das Heidelberger        Schloss
Foto eines Gemaeldes aus dem Jahr 1620 Das Schloss wurde schon im Dreißigjjährigen Krieg zerstört.

       Tübingen am               Neckar>
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Fotos Copyright 1999 Whisnant
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<Heidelberg/ Neckar
Morgen früh beim Sonnenaufgang
wie aus grauen Vorzeiten über die alte Brücke in die Altstadt hinein

       Heidelberg>
Vom Philosophenweg aus gesehen

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